philonous
intro
 
Grünes Bundestagswahlprogramm
23.09.2009 - 22:09
Da ja am 27. September die Bundestagswahlen stattfinden, liegt es natürlich nahe, sich die Wahlprogramme der einzelnen Parteien zu Gemüte zu führen.

In dem von Bündnis 90/Die Grünen findet sich dabei der Satz: "Wir wollen die Verbindung gesellschaftlicher Anliegen mit unternehmerischem Handeln unterstützen, wie die Open-Source- und Freie-Software-Bewegung."

Dadurch wird nicht nur klar, dass das FOSS-Modell als Grundlage für (profitable) Geschäftsmodelle dienen kann und dass es im gesellschaftlichen Interesse ist, wenn FOSS entwickelt wird, sondern auch, dass es eigentlich sogar normativ geboten ist - und man sich daher auch politisch dafür einsetzen sollte. Gute Sache.


Free and Open Source Software
08.11.2008 - 10:32
Meine Magisterarbeit ist mittlerweile auch als Buch verfügbar: "Free and Open Source Software - Gründe für Entwicklung und Einsatz aus wirtschaftsethischer Sicht" (ISBN-10: 3639069897, ISBN-13: 978-3639069891). Es umfasst etwa 120 Seiten und untersucht das FOSS-Phänomen aus Sicht der Wirtschaftsethik.
#1 von: Alex
23.06.2009 - 10:11
Sauber Stefan, weiter so :)


cofundos.org
14.04.2008 - 16:15
Ein interessantes Projekt - auch im aktuellen Open Source-Jahrbuch (ab S.67) vorgestellt - ist cofundos.org. Ziel des Projekts ist es, dabei zu helfen, Open Source-Ideen zu verwirklichen; und zwar "by providing a platform for their discussion & enrichment and by establishing a process for organizing the contributions and interests of different stakeholders in the idea".

Dazu will cofundos.org die Entwickler und die Anwender freier, quelloffener Software zusammenbringen: Letztere können angeben, wieviel ihnen bestimmte Softwareprojekte (etwa Plugins für bestehende Programme) Wert sind - Entwickler können dann für die daraus entstehende Summe das gewünschte Feature implementieren. Eine win-win-Situation ...

Empfehlenswert.

Kontinuität.
13.03.2008 - 00:26
Nach drei Monaten enthaltsamen Schweigens nun endlich wieder ein Eintrag. Und der möchte einerseits auf die "Metastudie Open-Source-Software und ihre Bedeutung für Innovatives Handeln" im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufmerksam machen, andererseits die Botschaft kund tun, dass möglicherweise in nicht all zu ferner Zukunft der Autor dieser Zeilen einen Tipp auf seine eigene Arbeit geben darf ...

Seid gespannt..! ;)

Freie Software als Entwicklungshelfer?
09.12.2007 - 18:01
Schon wieder habe ich eine Leseempfehlung zu vermelden: Thorsten Busch hat in seiner im VDM Verlag erschienenen Magisterarbeit Freie Software als potenziellen Entwicklungshelfer untersucht und kommt dabei zu sowohl ökonomisch, wie auch ethisch recht klaren Überzeugungen.

Auch wenn ich seinen wirtschaftsethischen Standpunkt nicht teile (nämlich den integrativen) ist die Arbeit absolut lesenswert, gerade was die gute Zusammenstellung der (betriebs-)wirtschaftlichen Vorteile von Free and Open Source Software betrifft.

#1 von: strauberry
09.12.2007 - 18:22
Cool!


Leseempfehlung, die 2te.
28.10.2007 - 13:55
Wie vielleicht schon der ein oder andere gehört hat, wurde in diesem Jahr der Nobelpreis der Wirtschaftswissenschaften neben anderen an Eric Maskin vergeben. Genau dieser Eric Maskin hat im Open Source Jahrbuch 2005 einen kurzen, aber in der Tat lesenswerten Artikel (zusammen mit James Bessin) veröffentlicht, in dem aufgezeigt werden soll, dass Urheber- und Patentrecht in ihrer jetzigen Form das kreative Potential des Internets eher hindern denn fördern.

Maskin und Bessin entkräften in diesem Zug auch das gern vorgebrachte Argument, Softwarepatente erhielten ihre Legitimation durch ihr hohes Potential Innovationsanreize zu schaffen.

Der Artikel kann auch online gelesen werden - es lohnt sich:
"Geistiges Eigentum im Internet: Ist alte Weisheit ewig gültig?"


Der GPL-Hack.
10.10.2007 - 01:05
Sicher nimmt die GPL unter den Lizenzen freier Software die zentrale Stellung ein. Bei keiner anderen Lizenz wird die dahinterliegende Idee mit vergleichbarer Kategorizität umzusetzen versucht. Von Herstellern proprietärer Software kommt daher auch oft der Einwand, es handle sich um eine "virale" Lizenz, da sie jeden, den sie "infiziert" - der also bereits offenliegenden, GPL-lizensierten Code verwertet - dazu zwingt seinen geänderten Quelltext bzw. seine geänderte Software wiederum unter die GPL zu stellen.

Volker Grassmuck allerdings, der in seinem Buch: "Freie Software. Zwischen Privat- und Gemeineigentum." das Phänomen freier Software eher aus soziologischer Sicht analysiert, sieht das etwas anders: "In der Gesamtschau ist es keine Übertreibung, die GPL als den größten Hack der Wissensordnung zu bezeichnen, seit britische Verlegergilden das Urheberrecht erfanden."

In dieser Deutlichkeit formuliert konnte ich das bisher nirgends - sicher jedenfalls nicht von "außerhalb" des Free and Open Source-Kreises - finden. Bemerkenswert.

#1 von: Alex
17.10.2007 - 15:14
Erster!
Ha und es funktioniert :)



valid XHTML 1.0 strict   valid CSS 2.0