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Wirtschaftsethik


Die Tatsache, dass der Markt trotz angeblich überlegener Effizienz es nicht vermag allen Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, muss, wenn nicht den Sinn der freien Marktwirtschaft als Wirtschaftssystem in Frage stellen, so doch das Verhältnis von Ökonomie und Ethik in den Fokus rücken. So stellen Homann, Lütge (2004) fest: "Obwohl der Vater der Ökonomik Adam Smith Professor nicht für Ökonomik, sondern für «Logik und Moralphilosophie» war, ist das Verhältnis von Marktwirtschaft und Ethik bis heute nicht geklärt." (11) Dieses Verhältnis zu klären ist Aufgabe der Wirtschaftsethik, deren Fragen "in ihrer Bedeutung kaum zu überschätzen" sind (9).

Doch es gibt auch innerhalb der Wirtschaftsethik selbst verschiedene Ansätze dieses Verhältnis zu bestimmen. Ziel dieses Aufsatzes ist es, zwei dieser (durchaus sehr gegensätzlichen) Ansätze, einmal die Institutionenökonomik wie sie z.B. von Karl Homann vertreten wird, zum Anderen die integrative Wirtschaftsethik, wie sie exemplarisch Peter Ulrich vertritt, näher zu beleuchten.

Literatur:

Ulrich, Peter 2001.
Integrative Wirtschaftsethik: Grundlagen einer lebensdienlichen Ökonomie
Bern; Stuttgart; Wien: Haupt.

Homann, Karl und Lütge, Christoph 2004.
Einführung in die Wirtschaftsethik
Münster: LIT.

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Gefangenendilemma bei Stemmer und Homann


"In dieser Arbeit werde ich zeigen, dass in der institutionenökonomischen Ethikkonzeption Karl Homanns das Gefangenendilemma der Spieltheorie durch dessen normativ ambivalente Deutung als grundlegendes Analyseinstrument zu Fragen der Moralimplementierung systematisch fruchtbar gemacht wird und aus welchen Annahmen und Fragestellungen dies folgt. Peter Stemmer, der selbst einen sehr minimalistischen, auf kontraktualistischer Argumentation basierenden Ansatz vertritt, scheint aus dem Gefangenendilemma keine gewichtigen Vorteile für seine Theorie ziehen zu können. Im zweiten Teil des Textes werde ich darlegen, dass dies hauptsächlich an seiner individualistischen Grundaufmachung des Problems der Moralbegründung liegt, durch die er die Moral genau gegen Strukturen dieser Art in Stellung bringen muss."

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Bündnis 90/Die Grünen - Entstehung und Wandlung


"Wie sich aber die ehemals grüne »Anti-Parteien-Partei« der Gründungszeit soweit hat wandeln können, dass sie sich nun schon zum zweiten Mal auf Bundesebene an einer Regierungskoalition beteiligt, wie sie aus ihren gesellschaftlichen Wurzeln zur Partei erstand, wie die Parteiorganisation strukturiert war und ist, welche innerparteilichen Strömungen die Grünen prägten und wie sich die Grundwerte der grünen programmatischen Schriften verlagert haben, stellt den Inhalt dieser Facharbeit dar."


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